Mountainbike selber aufbauen
Viele Biker träumen davon, ein individuelles Mountainbike selbst aufzubauen. Doch fehlendes Know-how bei der Kompatibilität von Anbauteilen ist eine große Hürde dabei. Fehlendes Werkzeug und mangelnde Schrauber-Skills sind die zweite Hürde. Und das Angebot von Kompletträdern ist so üppig, dass man sich fragen muss: Macht ein individueller Aufbau überhaupt Sinn?

Für viele Biker ist Mountainbiken nicht nur ein Hobby, sondern ein Teil ihres Lifestyles. Es geht dabei also nicht nur um die sportliche Ertüchtigung oder das Naturerlebnis beim Biken. Die Zugehörigkeit zur Szene, das Träumen vom heiligen Trail und das Mitfiebern beim Mountainbike Worldcup sind dann nicht nur ein elementarer Bestandteil im Leben, sondern auch ein sehr emotionaler.
Wer mit seinem ganzen Herz in der Szene steckt, zeigt das auch gerne. Nicht bikenden Kollegen in der Arbeit lässt sich der Lifestyle mit dem demonstrativen Tragen von Five-Ten MTB-Schuhen im Büro vermitteln. Wer sich innerhalb der Szene absetzen will, der muss weitergehen. Und genau da hat der Wunsch vom individuellen Traumbike seine Wurzeln. Doch wer sich gegen ein Bike von der Stange entscheidet, der steht auch vor einer Herausforderung.

Lohnt es sich, ein Mountainbike selbst aufzubauen?
Wirtschaftlich betrachtet fällt die Antwort auf die Frage leicht: Nein! Denn Firmen wie Canyon, Cube oder Radon bauen technisch gesehen astreine Bikes, die 95 % aller Biker auf diesem Planeten zufriedenstellen können. Unser großer Marktüberblick macht unmissverständlich klar, dass Komplettbikehersteller mittlerweile auch sämtliche Nischen besetzen. Durch die großen Stückzahlen, welche diese Firmen produzieren, kaufen sie Anbauteile extrem günstig ein, haben einen effizienten Montageprozess und können so das Mountainbike zu einem attraktiven Preis als Komplettprodukt anbieten.


Wer als Privatperson den Rahmen und die Einzelteile für sein Bike selbst kauft, muss damit rechnen, dass er für das individuelle Komplettbike ca. 25-35 % mehr ausgeben wird, als für ein vergleichbar ausgestattetes Bike von der Stange. Für Enthusiasten machen die Stunden, die man vor dem Rechner und in der Werkstatt verbringt, um so ein individuelles Traumbike zusammenzustellen, einen großen Reiz bei der Nummer aus. Wirtschaftlich betrachtet müsste man diese Zeit aber natürlich in die Kosten für ein individuelles Traumbike einrechnen.
Wirtschaftlich ist der Aufbau eines individuellen Bikes also nicht rentabel. Weil Style aber unbezahlbar ist, gibt es dennoch viele Fälle, in denen sich Biker unbedingt ein individuelles Bike aufbauen wollen. Die Frage ist dann nicht, ob es sich wirtschaftlich lohnt, sondern ob man es sich leisten will und kann. Zudem gibt es den Vorteil, bei individuellen Aufbauten auch alte, gebrauchte Teile wiederzuverwenden. Das schont den Geldbeutel und die Ressourcen des Planeten.

Vor- und Nachteile vom individuellen Mountainbike
Die Argumente für den eigenen MTB-Dreambuild sind häufig stark emotional geprägt
- Ausdruck der eigenen Persönlichkeit: Egal ob bunte Farbkombinationen, ausschließlich in Europa gefertigte Teile oder Signature-Parts vom Profi-Idol. Der Extravaganz sind keine Grenzen gesetzt.
- Kompromisslose Ausrichtung auf die eigenen Bedürfnisse: Stahlfederdämpfer und Downhillreifen für die nächsten Ausflüge in den Bikepark, oder Leichtbauteile für mehr Tourentauglichkeit des eigenen Enduros. Der Individualaufbau kann alle Wünsche bei der Ausstattung und Größenwahl abdecken.
- Geniales Erlebnis: Es bleibt ein geniales Erlebnis, sein Bike selbst zusammenzubauen.
- Verwendung gebrauchter Teile: Gebrauchte Teile lassen sich berücksichtigen. Das schont das Konto und die Ressourcen des Planeten.
Die Gründe für ein Mountainbike von der Stange überwiegen wirtschaftlich
- Attraktiver Preis: Komplettbikes sind immer günstiger als individuelle Aufbauten.
- Kein Ärger bei der Montage: Kompletträder werden fertig montiert und fahrbereit übergeben.
- Kein Know-how bei der Spezifizierung: Kein Wissen über die Qualität und Kompatibilität von Bauteilen nötig.
- Beratung durch Fachpersonal: Kompetente Beratung bei Modell- und Größenwahl in jedem Shop.

Aufbauservice: Individuelles Mountainbike ohne Stress
Der Online-Versender Bike-Components ist dafür bekannt, tief in der Szene zu stecken. Wer sein Leben dem Bikesport verschrieben hat, der hat in der Regel auch ein Kundenkonto beim Aachener Webshop. Bike-Components profiliert sich vor allem durch die große Auswahl an sehr spezifischen Teilen und Ersatzteilen, die man sonst nirgendwo bekommt. Da diese Firma weiß, dass sich viele Biker ein individuelles Traumbike wünschen, mit der Spezifikation und der Montage aber überfordert sind, gibt es bei Bike-Components jetzt ein Programm, bei dem man zusammen mit dem Kundenservice sein Bike nicht nur spezifizieren kann.


Per Telefon helfen einem die Mitarbeiter von Bike-Components, das eigene Traumbike zusammenzustellen. Dabei achten sie nicht nur auf die Kompatibilität der Teile, sondern auch darauf, dass Kleinteile wie die Sattelklemme oder Spacer unter dem Vorbau nicht vergessen werden. Die Beratung, welches Tretlager in welchen Rahmen passt, ist dabei völlig kostenfrei. Je nach Komplexität des Bikes kann zusätzlich für 150 bis 200 € ein Aufbauservice gebucht werden. Dann kommt das individuelle Traumbike fertig montiert per Post zu einem nach Hause.

Fazit: Lohnt es sich, ein Bike selber aufzubauen?
Der Wunsch, ein individuelles Traumbike aufzubauen, ist absolut nachvollziehbar. Wirtschaftlich gesehen fährt man mit einem Bike von der Stange jedoch immer günstiger. Vielen Bikern ist der Style und die Abgrenzung zu anderen Bikern aber wichtiger als der letzte Euro im Geldbeutel. Wer auf einem individuellen Mountainbike durch die Wälder rollen will, kann das jetzt auch ohne technisches Wissen. Mit dem Aufbauservice von Bike-Components kann man bei Spezifikation und Aufbau auf das Know-how von Profis zurückgreifen. Und das zum fairen Preis.