Clou oder Overkill?
Canyon Spectral mit K.I.S.-System

Ins Canyon Spectral CF 8 K.I.S Mullet haben die Produktmanager alles gepackt, was derzeit angesagt ist. Mullet-Laufräder, Transmission-Schaltung, lenkungsstabilisierendes K.I.S.-System und zu guter Letzt noch einen dicken Stahlfeder-Dämpfer. Zündet das Trendfeuerwerk auf dem Trail oder erstickt der Fahrspaß im technischen Overkill?

Canyon Spectral CF 8 Mullet K.I.S. Test
Wir haben das Canyon Spectral CF 8 Mullet K.I.S. nach Finale Ligure entführt, um es auf den legendären EWS Trails auf den Zahn zu fühlen.

Die letzten 40 Jahre haben eines gezeigt: Es gibt drei Optionen, wie Mountainbike-Hersteller versuchen, ihre Bikes zu verkaufen.

  • über den Preis
  • Über das Image
  • über die Technik

In der Regel entscheidet sich ein Hersteller für eine generelle Ausrichtung seiner Marke und beschreitet dann konsequent einen der drei oben beschriebenen Wege.

Bestes Beispiel: Wer ein exzellent ausgestattetes Bike für wenig Geld sucht, wird bei der Marke Radon ziemlich sicher fündig. Beim Thema Innovation hält sich der Direktversender aus Bonn konsequent zurück, um Kosten zu sparen und den Preis niedrig zu halten.

Wer dagegen viel Wert darauf legt, dass sein Bike nicht nur auf dem Trail performt, sondern auch vor der Eisdiele Stielaugen produziert, schlägt bei den amerikanischen Marken wie Yeti oder Santa Cruz zu. Der Wermutstropfen bei so einer Aktion ist jedoch ein dickes Loch im Geldbeutel.

Biker, die auf die neuesten Technik-Trends stehen, werden dagegen fast schon traditionell bei Canyon fündig. Das Canyon Spectral CF 8 K.I.S Mullet ist der lebende Beweis für diese These.

Canyon Spectral Test
Mehr Fahrspaß durch Innovation. So versucht sich Canyon am Markt gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.
KIS-System am MTB
Das K.I.S.-System zur Stabilisierung der Lenkung ist die Innovation in diesem Bike.

Das Canyon Spectral CF 8 K.I.S. ist ein Innovationstreiber aus Überzeugung

Das Streben nach technischem Fortschritt und der nächsten Innovation gehört zur DNA von Canyon wie der Pappkarton zum Online-Versand. Seit dem Ende der 00er-Jahre hat Canyon einen Strategiewechsel hingelegt. Die Firma wollte weg vom Image des reinen Preis-Leistungs-Anbieters und versuchte sich übers Design und die Technik von den Mitbewerbern abzuheben. Trotz einiger Anlaufzeit ist man damit bis heute nicht müde geworden. Wieso auch? Letztendlich waren es ja genau diese Punkte in Kombination mit einer guten Ausstattung, die Canyon Bikes oft zum besten Gesamtpaket am Markt gemacht haben.

Um dieser Markenausrichtung treu zu bleiben, hat sich Canyon eine Exklusivlizenz für das neue K.I.S-System geholt. Das ursprünglich von Syntace entwickelte System soll den Ruf des Technologieführers unterstreichen. Als Endverbraucher stellt sich natürlich die Frage: Geht es hier um Marketing oder liefert das System einen echten Mehrwert?

Canyon Enduro
Das Spectral CF 8 K.I.S. macht kein Geheimnis daraus, worauf es ankommt: Bergab ballern!

Quick Facts zum Canyon Spectral CF 8 K.I.S. Mullet

  • Federweg: 160 mm vorne; 150 mm hinten
  • Preis: 4999 € (derzeit reduziert)
  • Gewicht: 15,5 Kilo (ohne Pedale in Größe L)
  • Tretlager: BSA (geschraubt)
  • Zugverlegung: klassisch innenverlegt (nicht durch den Steuersatz)
  • Besonderheit: K.I.S.-System stabilisiert über zwei kleine Federn im Oberrohr die Lenkung. Canyon hat neben Liteville aktuell eine exklusive Lizenz für dieses System, welches von Syntace entwickelt worden ist.

Das K.I.S. System im Canyon Spectral – was macht es eigentlich?

Man könnte sagen, „K.I.S.“ (mit einem S und Punkten getrennt) ist das Gegenteil von KISS. Denn KISS (mit zwei S und ohne Punkte getrennt) ist nicht nur eine Rock-Band, sondern auch die Abkürzung für „keep it simple, stupid“. Zu Deutsch: Mach’s nicht komplizierter, als es ist! Doch genau das macht das System, im ersten Anschein zumindest.

KIS MTB System
Zur Veranschaulichung, was K.I.S. eigentlich ist, haben wir uns einen Dummy besorgt, der zeigt, was im Oberrohr des Canyon Spectrals vor sich geht.

Denn K.I.S. (ausgeschrieben „keep it stable“) macht etwas, wonach noch nie jemand gefragt hat. Es stabilisiert die Lenkung. Vereinfacht gesagt: Zwei Federn im Oberrohr werden an den Gabelschaft geklemmt und ziehen den Lenker, wenn man das Vorderrad vom Boden abhebt und die Hand vom Lenker nimmt, in die zentrale Position. Hat man die Hände am Lenker und fährt über den Trail, unterstützt einen das System dank der Federkraft spürbar, den Lenker in die gerade Position zu bringen. Es ist der Versuch, die seit über 100 Jahren etablierte Art, wie man Fahrräder oder auch Motorräder lenkt, zu revolutionieren. Dabei stellt sich natürlich eine große Frage.

KIS MTB System Test
Die beiden Spannfedern sind am hinteren Ende am Oberrohr fixiert. Die Bänder vom vorderen Ende werden mit einer Kunststoffklemmung am Gabelschaft fixiert.
KIS MTB System Test
Lenkt man ein, bringt eines der beiden Bänder die Federn auf Zug. Der Federzug will den Lenker stets zurück in die Geradestellung bringen. Je mehr man einlenkt, desto stärker ziehen die Federn.
KIS MTB-System Test
Die exzentrische Form der Kunststoffklemmung am Gabelschaft sorgt dafür, dass sich die Kraft, die man am Lenker spürt, angenehm aufbaut und der Lenker nicht einrastet.

Warum sollte ich die Hilfe vom K.I.S. System beim Mountainbiken brauchen?

Der erste Gedanke, der einem dabei in den Kopf schießt: Ich konnte meinen Lenker bis jetzt immer auch selbst in die gerade Position bringen. Warum soll dieses K.I.S.-System mir also helfen?

Die physikalische Erklärung dazu geht so: Durch den Lenkwinkel und den Nachlauf des Vorderrads senkt sich das Steuerrohr und damit auch der Lenker etwas ab, sobald man den Lenker dreht. Möchte man den Lenker jetzt wieder gerade ausrichten, muss man das ganze Gewicht, das auf dem Lenker lastet, wieder in die Höhe hieven. Bei Bikes mit extrem flachen Lenkwinkeln kommt diese Tatsache vor allem durch den Effekt der abkippenden Lenkung zum Vorschein. Wer schon mal einen Downhiller auf der Teerstraße gefahren ist, weiß, wovon beim Wheelflop die Rede ist. Auch bei modernen Enduros kann die Lenkung einkippen, sobald man den Lenker aus der zentralen Position bringt.

Durch die Federn im K.I.S-System wird dieser Effekt eliminiert. Die Kraft aus der Feder, die sich beim Einlenken spannt, übernimmt beim Zurücklenken einen Teil der Arbeit, wenn es darum geht, das Gewicht, das auf dem Lenker lastet, wieder in die Höhe zu hieven. Auf dem Trail ist uns aber ein ganz anderer Effekt aufgefallen.

KIS MTB System im Spectral
Bergab lastet viel Druck auf dem Lenker. Das System unterstützt den Fahrer dabei, den Lenker auf dem Trail immer wieder gerade auszurichten.

Das Canyon Spectral CF 8 K.I.S. scheut vor nichts zurück. Fast nichts!

Der Blick auf die komplette Ausstattung des Enduros lässt keine Zweifel daran, dass dieses Bike ein stringentes Ziel verfolgt: Es soll bergab Spaß machen! Der dicke Stahlfederdämpfer, die Maxxis-Reifen mit üppigem Profil und extra EXO+ Pannenschutz und die stabilen DT Swiss-Laufräder sind darauf ausgelegt, auch regelmäßige Bikepark-Einsätze problemlos zu überleben. Abfahrten mit 1000 Höhenmetern am Stück sind kein Problem für das Spectral. Anstiege dagegen schon.

Mit 15,5 Kilo (Größe L ohne Pedale) holt das Bike bergauf keinen Blumentopf. Es rangiert damit in einer Liga wie das neue YT Jeffsy, hat aber immerhin etwas mehr Federweg. Egal ob Jeffsy oder Spectral, der Anstieg bleibt für diese beiden Bikes das Pflichtprogramm vor der Kür. Wer gerne lange Touren aus eigener Kraft ankurbeln will, ist mit dem Canyon Neuron 2023 wohl deutlich besser beraten. Wer regelmäßig ins Shuttle steigt, sein Bike mehr als einmal im Jahr an den Haken eines Lifts hängt oder die Fitness von Mathieu van der Poel hat, wird diese Ausstattungsdetails jedoch lieben.

Wem 160 Millimeter Federweg an der Gabel nicht reichen, um bergab zu ballern, für den sei an dieser Stelle ganz klar gesagt. Bikes mit mehr Federweg, wie z.B. das Canyon Strive, fahren bergab, vor allem bei höherem Tempo, noch potenter. Auf sanfteren Strecken oder bei gemäßigterem Tempo versinkt man damit aber auch etwas mehr im Federweg. Canyons EWS Racer setzen auf das Strive, für die meisten Biker dürfte aber schon das Spectral in der Abfahrt keine Wünsche offen lassen und dazu etwas Gewicht sparen.

Canyon Spectral im Anstieg
Der Anstieg bleibt mit 15,5 Kilo das Pflichtprogramm für das Canyon Spectral.
Canyon Spectral in Finale Ligure
Die Kür für das Spectral: Die Abfahrt!

Rock'n'Roll im Downhill - So fährt das Canyon Spectral CF 8 K.I.S. bergab

Doch die Schweißperlen aus dem Anstieg lohnen sich in der Abfahrt. Man kann die Sache kurz machen: Hier fährt das Bike wie auf Schienen. Auch wenn es in der Mullet-Version mit kleinem 27,5er-Hinterrad etwas agiler im Handling ist als das Spectral mit zwei 29er-Laufrädern, sollte man sich hier keine Illusionen machen. Dieses Bike bleibt auf der laufruhigen Seite. Die Kombination aus kleinem Hinterrad und Lenker mit viel Rise macht Manuals zum Kinderspiel. Auch im steilen Geläuf von Finale Ligure steht man so sehr aufrecht hinter dem Lenker und behält stets die Kontrolle über das Bike.

Alle, die nicht auf Mullet Bikes stehen, können in unserem Vergleichs-Tool auch das Canyon Spectral mit K.I.S. in der ganz normalen 29er Version checken. Im Vergleichstool könnt ihr Geometriedaten unterschiedlicher Größen direkt miteinander vergleichen.

Hohes Tempo oder fiese Steinfelder bringen dieses Bike nicht aus der Ruhe. Der spontane Kurvenwechsel verlangt dagegen nach etwas Körpereinsatz. Die 200er-Bremsscheiben an Front und Heck gaben der SRAM Bremsanlage die nötige Power, um Vollgasausflüge unter Kontrolle zu halten. Die Teleskopstütze mit üppigem Hub lässt den Sattel bergab vollkommen in der Versenkung verschwinden. SRAM GX Eagle-Transmission im Test hält die Kette auch im groben Geballer straff und funktioniert ansonsten unauffällig. Gleiches dachten wir anfänglich auch vom K.I.S.-System, bis uns das Talent in der Abfahrt verließ.

Rock Shox Stahlfeder-Dämpfer
Der Hinterbau arbeitet mit dem Stahlfederdämpfer nicht nur sensibel, sondern bietet auch gegen Ende des Federwegs noch ausreichend Gegendruck, um stets Reserven parat zu haben.
Rock Shox Lyrik Gabel
Die Lyrik-Gabel ist für ein Bike mit 160 mm Federweg an der Front die richtige Wahl. Auf dem Trail lässt sie keine Wünsche offen.
SRAM GX Eagle Transmission
Srams GX Eagle Transmission Schaltung funktioniert einwandfrei, auch wenn die Kette das winterliche Salz deutscher Straßen etwas zugesetzt hat.

Spürt man das K.I.S.-System bergab?

Ja, man spürt es und dennoch bleibt es in weiten Teilen eher unauffällig. Wer langsam bergauf zuckelt, bekommt das Gefühl, das System will den Lenker stets in die Mittelstellung drücken. Aber schon bei normalem “Trailtempo” spürt man diesen Effekt nicht mehr. Nach kurzer Kennenlernphase biked man mit dem System gefühlt genau so, wie ohne das System.

Es stört nicht, aber im ersten Schritt kommt der Vorteil davon auch nicht direkt zum Vorschein. Wo so viele Kräfte wie beim Biken wirken, können zwei kleine Federn im Oberrohr das Fahrgefühl auch nicht komplett ändern. Das System arbeitet zwar auch bei normaler Fahrt, um das Potenzial der Innovation jedoch spürbar zu erleben, muss man sich trauen, in den eigenen Grenzbereich zu gehen.

Finale Ligure Roller Coaster Trail
Vor allem in offenen Kurven oder in hängenden Passagen spielt das K.i.S.-System seine Stärke aus.

K.I.S. hilft vor Kontrollverlust im Grenzbereich

Ein abfahrtslastiges Bike, wie das Canyon Spectral, ermutigt einen dazu, an die Grenzen des eigenen Skill Levels zu gehen. Und wer schon einmal zu schnell in eine offene Kurve gegangen ist, oder den Finger in einer hängenden Hangpassage (modisch auch Off-Camber genannt) von der Bremse genommen hat, der weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Tempo das eigene Fahrkönnen überschreitet. Erst fühlt es sich geil an, dann bekommt man kurz Angst und meistens folgt danach eine längere Schmerzphase.

Ist das Bike in Schräglage und beginnt in offenen Kurven zu rutschen, sinkt die Kontrolle schlagartig. Als Biker neigt man in solchen Situationen zum Übersteuern. Man versucht intuitiv, mit einer Verstärkung der Lenkbewegung die Richtungsänderung herbeizuführen, die einem das Bike längst verwehrt. Das Problem bei der Sache: Im rutschenden Zustand fehlt jede Rückmeldung darüber, wie weit man schon eingelenkt hat. Und genau in solchen Situationen hilft einem das K.I.S.-System, der Intuition vorzubeugen.

Wenn das Bike Grip verliert und anfängt, sich “leicht” anzufühlen (zu rutschen), gibt das K.I.S.-System ein deutliches Feedback, wie weit man schon eingelenkt hat. So bewahrt es einen vor dem klassischen Fehler, noch weiter einzulenken, und gibt den Impuls, den Lenker wieder gerade auszurichten, um die Kontrolle in solchen Grenzsituationen zurückzugewinnen. Klingt nach einer Kleinigkeit, kann aber dem Knie die nächste Hansaplast-Kur ersparen.

Praxistest KIS MTB-System
Wenn der Vorderreifen in offenen Kurven zu rutschen beginnt, gibt das K.I.S.-System ein deutlich spürbares Feedback.

Hat das KIS-System auch Nachteile?

Zweifelsohne muss man sich bei langsamer Schlenderfahrt an das System etwas gewöhnen. Außerdem wiegt es ca. 70 Gramm und stellt damit natürlich ein kleines Mehrgewicht dar. Störender dürfte aber vor allem sein, dass dieses System einen zusätzlichen Aufwand bei der Wartung des Bikes darstellt. Das System selbst ist simpel gebaut und braucht keine Wartung. Wer aber die Gabel ein- oder ausbauen will, muss etwas mehr Zeit einplanen. Wer schon Probleme hat, den eigenen Vorbau gerade zu montieren, wird mit dem K.I.S. System seinen Spaß haben. Jetzt müssen nämlich Vorbau und K.I.S-System gerade montiert werden.

Canyon KIS-System
Ein erster Test des K.I.S.-Systems zeigt: Die Technologie hat Potenzial.

Fazit zum Canyon Spectral CF 8 K.I.S

Das Canyon Spectral ist auch in der Mullet-Version ein Bügelbrett bergab. In der 160 mm Klasse lässt es keine Wünsche im Downhill offen. Für den Anstieg muss man bereit sein, etwas zu leiden, oder man lässt sich von Shuttle oder Lift helfen. Das K.I.S.-System bleibt in weiten Teilen unauffällig, erledigt im Grenzbereich seinen Job aber spürbar. Mit der Integration des K.I.S.-Systems in seiner ersten Evolutionsstufe in das Konzept eines bestehenden Bikes ist das Limit dieses Systems sicher noch nicht ausgereizt. Aktuell ist das System kein absoluter Gamechanger, aber dennoch eine sinnvolle Innovation mit Mehrwert.

Canyon Spectral KIS
Das Canyon Spectral gibt es auch ohne K.I.S.-System.

Das Spectral ist nicht dein Stil? Kein Problem

Wie gewohnt liefern wir nicht nur tiefgründige Einblicke in die Details eines Bikes, sondern auch Informationen zur kompletten Modellfamilie. Wen das K.I.S. System nicht interessiert, findet bei uns auch alle Spectral Modelle ohne dieses. Und natürlich haben wir auch eine Enduro MTB Kaufberatung für alle, die sich für ein Enduro Bike interessieren.

Über den Autor

Ludwig

... hat mehr als 100.000 Kilometer im Sattel von über 1000 unterschiedlichen Mountainbikes verbracht. Die Quintessenz aus vielen Stunden auf dem Trail: Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen! Mit dieser Erkenntnis hat er bike-test.com gegründet, um Bikern zu helfen, ein ganz persönliches Traumbike zu finden.

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