Keep it Simple & Stable
Canyon Spectral CF 2024 im Test

Optisch geht die Neuauflage des Canyon Spectral als Facelift durch. Aber es hat sich vieles geändert. Das K.I.S. System steckt jetzt ab Werk in jedem Modell, es gibt weniger Federweg, dafür aber ein Staufach im Unterrohr. Alles Peanuts oder doch spürbare Verbesserungen?

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Luft aufpumpen, draufsitzen, losfahren. Für viele ist das Mountainbike ein Mittel, der modernen, komplexen Welt zu entfliehen. Für andere wiederum geht nichts ohne Luftdruckmesser, GPS-Tacho und dem perfekten Fahrwerks-Setup. Das neue Canyon Spectral CF legt eine Gradwanderung zwischen genau diesen beiden Welten hin.

Einerseits will die Neuauflage des Canyon Spectral CF so wenig Ärger wie möglich machen. Mit einem geschraubten BSA-Tretlager, einer durchgehend geführten Leitungsführung jenseits des Steuersatzes und einer neuen, robusteren Teleskopstütze mit 34,9 mm Durchmesser betont man in Koblenz ganz klar: Dieses Bike möchte dir keinen Stress machen! Allerdings kann man die Finger auch nicht gänzlich vom Thema Innovation und damit auch von der Komplexität lassen.

Canyon Spectral CF Test
Das neue Canyon Spectral CF 8 kombiniert 150 mm Federweg an der Gabel mit einer abfahrtslastigen Ausstattung.

Keyfacts zum neuen Canyon Spectral CF

  • 150 mm vorne und 140 mm hinten (10 mm weniger als der Vorgänger)
  • Jedes Modell ab Werk wahlweise mit 29er oder Mullet-Laufrädern
  • K.I.S. System in jedem Modell
  • Staufach im Unterrohr
  • 4 Modelle von 3.399 bis 6.999 €
  • Gewichte von 14,6 bis 15,8 Kilo (je nach Preis)
Canyon Spectral Staufach
Das Staufach im Unterrohr gehört mittlerweile zum guten Ton. Die Leitungsführungen helfen beim Service ungemein.
Canyon Spectral CF Flip Chip
Über den Flip Chip in der Kettenstrebe lässt sich der Hinterbau an die unterschiedlichen Laufradgrößen anpassen.

Jedes Canyon Spectral CF bekommt jetzt ab Werk ein K.I.S.-System

Mit der Neuauflage des Canyon Spectral CFs schwört man sich in Koblenz endgültig auf das neue K.I.S.-System zur Lenkungsstabilisierung ein. Die im Modelljahr 2023 bei Syntace gelöste Exklusivlizenz für das „Keep it Stable“-System trat bislang nur in einem Modell zum Vorschein. Jetzt, wo das System auch anderen Herstellern zur Verfügung steht, macht Canyon den kompletten Rollout auf seine Spectral CF-Familie.

Diejenigen, die ein Mountainbike gerne so simpel wie möglich haben wollen, werden jetzt vermutlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Wieder ein Bauteil, das verbaut werden muss. Wieder ein Bauteil, das Gewicht mit sich bringt. Wieder ein Bauteil, das eingestellt werden muss und womöglich Ärger macht. Wer sich darauf partout nicht einlassen will, bekommt von Canyon eine ganz einfache Lösung, wie man Spectral fahren kann und dennoch all diesen Themen aus dem Weg geht.

Canyon Spectral CF Test
Ready to rumble – Macht das Spectral CF bergab noch so viel Spaß wie sein Vorgänger?

Jedem neuen Canyon Spectral CF liegt ein Blinddeckel bei. Wer keine Lust auf neue Technik hat, der kann das System einfach demontieren und das Loch im Oberrohr mit dem Blinddeckel versiegeln. Für alle, die gespannt auf die neue Technik sind, haben wir das K.I.S.-System genau unter die Lupe genommen. Und dazu gehört auch, die Bedenken vom vorherigen Absatz konkret zu benennen.

Wir haben das Canyon Spectral CF nicht nur gefahren, sondern auch zerlegt und dabei ein besonderes Augenmerk auf das K.I.S.-System gelegt.

Canyon Spectral Rahmengewicht
Wir haben das komplette Bike zerlegt und ein Rahmengewicht von 2815 Gramm ermittelt.
K.I.S. System Gewicht
Dabei haben wir uns die Chance nicht entgehen lassen, auch das K.I.S. System einzeln zu wiegen.

Unsere Testfakten zum K.I.S.-System aus der Werkstatt:

  • Gewicht: Das K.I.S.-System wiegt 103 Gramm
  • Demontage: Der Ausbau gelingt leichter als gedacht. Gabel demontieren. K.I.S. am Oberrohr lockerschrauben. Gabelring mit Federn durch die untere Steuerrohröffnung entnehmen. Fertig. Geübte Schrauber brauchen dafür keine 20 Minuten. Auch der Einbau klappt ohne großen Zwischenfall.
  • Serviceaufwand: Hat man das System einmal mittig am Gabelschaft fixiert, fällt keinerlei Wartung oder Nachjustierung mehr an.
  • Einstellung: Die Federspannung der beiden Federn im Oberrohr lässt sich mit einem Minitool in wenigen Sekunden von "kaum spürbar" zu einem deutlichen Effekt verstellen. Canyon hat den Verstellbereich im Vergleich zum Vorgänger deutlich angepasst.
Canyon Spectral CF bergab
Rumpel die Pumpel, da rollt er, der Kumpel. Der Tschilli-Trail in Latsch verlangt dem Spectral alles ab.

Was macht das K.I.S. System eigentlich?

Einfach gesagt: Es stabilisiert die Lenkung. Im Detail: Zwei Federn im Oberrohr werden an den Gabelschaft geklemmt und ziehen den Lenker, wenn man das Vorderrad vom Boden abhebt und die Hand vom Lenker nimmt, in die zentrale Position. Hat man die Hände am Lenker und fährt über den Trail, unterstützt einen das System dank der Federkraft spürbar, den Lenker in die gerade Position zu bringen.

Auch wenn der Vergleich mit dem Auto etwas hinkt, kann man ihn hier bemühen. Denn nimmt man beim Auto während der Fahrt die Hände vom Lenkrad, so stellt sich das Lenkrad von selbst in die Geradeaus-Position. In etwa so, wenn auch nicht ganz so extrem, muss man sich den Effekt von K.I.S. auf das Fahrrad vorstellen.

K.I.S-System
Der Aufbau des K.I.S. Systems ist simpel. Zwei Federn werden über Bänder an den Gabelschaft geklemmt.
Das K.I.S.-System funktioniert.
Dreht man den Lenker, spannen sich die Federn und wollen ihn wieder gerade ausrichten.

Welchen Effekt hat das K.I.S-System auf dem Trail?

Physikalisch und auch fahrtechnisch gibt es nicht nur den einen Aha-Effekt, den K.I.S. auslöst, aber dennoch viele kleine Geistesblitze, die man mit dem System erlebt, wenn man sich darauf einlässt.

Ein ganz nüchterner physikalischer Effekt ist, dass die Front eines Bikes beim Einlenken leicht absinkt. Bei Enduros mit einem flachen Lenkwinkel spürt man deshalb auch den berühmten „Wheel-Flop“ oder zu Deutsch die abkippende Lenkung, wenn man mit dem Bike langsam die Teerstraße entlangfährt.

Beim erneuten gerade stellen der Lenkung muss die abgesenkte Masse durch Arbeit vom menschlichen Körper wieder auf das ursprüngliche Niveau gebracht werden. Durch die Federn im K.I.S.-System wird dieser Effekt eliminiert. Die Kraft aus der Feder, die sich beim Einlenken spannt, übernimmt beim Zurücklenken einen Teil der Arbeit, wenn es darum geht, das Gewicht, das auf dem Lenker lastet, wieder in die Höhe zu hieven. Zugegeben: Klingt stark nach Physikunterricht. Ein anderer Faktor ist da deutlich praxisnäher.

Canyon Spectral
Mit seinen Mullet-Laufrädern wieselt das Bike trotz langem Reach flink durch enge Kurven.

K.I.S. schafft eine Verbindung zwischen Lenker und Hinterrad

Klar, das Hinterrad stand über den Rahmen schon immer mit dem Lenker in Verbindung. Aber der Steuersatz hat diese Verbindung bislang entkoppelt. Die im Oberrohr verbauten Federn geben jetzt erstmals am Lenker spürbares Feedback darüber, wie weit das Hinterrad gerade ausgeschert ist.

Vor allem, wenn das Rad rutscht, oder cooler gesagt, driftet, lässt es sich so präziser manövrieren. Damit gerät das rutschende Hinterrad nämlich deutlich später außer Kontrolle. Ein ähnlicher Effekt stellt sich auch am Vorderrad ein, wenn man in offene Kurven oder hängende Trailabschnitte fährt.

Canyon mit K.I.S-System
Wenn das Vorderrad in hängenden Trailpassagen zu rutschen beginnt, schlägt die Stunde des K.I.S. Systems.

Mehr Gefühl im Grenzbereich

Mountainbiken wird dann geil, wenn man sich mit seinem Gefährt in den Grenzbereich begibt. Gerade beim Bergabfahren ist das aber mit einem hohen Risiko verbunden. Ist das Bike in Schräglage und beginnt in offenen Kurven zu rutschen, sinkt die Kontrolle schlagartig.

Als Biker versucht man oft intuitiv, mit einer Verstärkung der Lenkbewegung die Richtungsänderung herbeizuführen, die einem das Bike längst verwehrt. Das Problem bei der Sache: Im rutschenden Zustand fehlt jede Rückmeldung darüber, wie weit man schon eingelenkt hat.

Wo sich bei einem normalen Bike ohne Lenkungsstabilisierung das „leichte“ Gefühl am Vorderrad einstellt, gibt das K.I.S.-System ein klares Feedback, wie weit man schon eingelenkt hat. So bewahrt es einen vor dem klassischen Fehler, noch weiter einzulenken. Stattdessen gibt es den Impuls, den Lenker wieder gerade auszurichten, um die Kontrolle in solchen Grenzsituationen zurückzugewinnen.

KIS Verstellung
Über das Klemmteil am Oberrohr lässt sich die Härte der K.I.S. Federn nur mit einem Mini-Tool vorspannen.
Canyon Spectral CF Test
Optisch trägt das K.I.S.-System kaum auf.

Bringts´ das K.I.S. System auf dem Trail?

Die Fakten liegen auf dem Tisch. Man darf sich vom K.I.S. System keinen AHA-Effekt oder Heilsbringer für jede Situation erhoffen. Das System ist ein dezenter Begleiter, der vor allem dann in Erscheinung tritt, wenn man an das Limit der eigenen Skills gelangt. Im Vergleich zur ersten K.I.S. Version hat Canyon die Charakteristik nochmal angepasst.

Die Federkraft greift jetzt sanfter ein. Und auch der Verstellbereich hat sich Richtung „softer“ verschoben. Wir haben auch Bikes von Liteville bereits mit diesem System getestet. Dabei haben uns die Entwickler selbst bestätigt: Jedes K.I.S. System hat seine eigene Charakteristik.

Unterm Strich ist das System kein Gamechanger, macht das Spectral aber dennoch ein Stück weit zu einem besseren Bike. Das Gute ist: Die Entscheidungsfreiheit über das System liegt beim Kunden. Wer keine Lust auf dieses zusätzliche Gimmick hat, kann es einfach entfernen und das restliche Canyon Spectral CF ohne das K.I.S. System genießen. Denn auch am restlichen Bike hat sich im Vergleich zum Vorgänger einiges getan.

Canyon Spectral CF Erfahrung
Das K.I.S. System ist nur ein Baustein am neuen Spectral, den man berücksichtigen, aber auch nicht überbewerten sollte.

Das neue Spectral CF - ähnlicher Look, größere Änderungen

Jenseits des K.I.S Systems hat sich das Canyon Spectral verändert. Die wohl deutlichste Neuerung: Es hat an Front und Heck 10 mm weniger Federweg als sein Vorgänger. Mit 150 mm an der Gabel und 140 mm im Heck wollen die Koblenzer das neue Spectral besser zum Strive, dem Enduro aus dem eigenen Haus abgrenzen. In der alten Version waren die Unterschiede doch sehr gering.

Trotz weniger Federweg bleibt sowohl das Rahmengewicht als auch das Gewicht für die Komplettbikes in einer ähnlichen Region. Wir haben den Rahmen mit 2815 Gramm gewogen. Unser Testbike in der abfahrtsorientierten Collective-Ausstattung ist mit 15,8 Kilo ohne Pedale das schwerste Bike im neuen Spectral Lineup. Und das bei einem Preis von 3999 €.

Das Canyon Spectral CF LTD Topmodell kostet 6.999 € und wiegt 1,2 Kilo weniger. Damit ist klar: Diese Bikes haben attraktive Preise, zählen aber nicht zu den leichtesten am Markt. Wer vor allem lange Touren fahren will, ist mit dem Neuron von Canyon besser bedient. Trotz weniger Federweg bleibt der Abfahrtsspaß beim Spectral im Fokus der Entwicklung.

Trinkflasche Spectral CF
Egal ob auf langer Tour oder kurzer Feierabendrunde, ohne Trinkflasche geht es nicht. Für 600 ml Flüssigkeit ist unterm Dämpfer locker Platz.
Minitool
Das Minitool landet nicht im Staufach, sondern allzeit griffbereit unter dem Oberrohr.

Mullet-Option bei jedem Modell und neues Staufach

Ebenfalls neu ist, dass es jetzt ab Werk bei jedem Modell die Option auf ein Mullet-Laufrad gibt. Über einen Flip-Chip in der Kettenstrebe lässt sich die Geometrie jedes Rahmens auf ein kleines oder großes Hinterrad anpassen. Wer will, kann also auch ein Mullet-Bike nach dem Kauf auf Full 29 umrüsten.

Das etwas spießige Werkzeugtäschchen vom Vorgänger wird jetzt durch ein hippes Staufach im Unterrohr ersetzt. Der Verschluss ist easy zu bedienen und auf dem Trail klapperfrei. Im Inneren ist Platz für Ersatzschlauch und Snacks. Es gibt sogar eine Canyon-Regenjacke mit geringem Packmaß, die speziell für dieses Staufach entwickelt wurde. Das Minitool ist, wie zuletzt beim Canyon Lux Trail, an der Unterseite des Oberrohrs montiert. Damit ist es auf dem Trail blitzschnell zur Hand.

Canyon Spectral Erfahrung bergauf
Mit 15,8 Kilo in der Collective Version ist das Spectral kein Kletterkünstler. Es kommt jeden Anstieg hoch, verlangt aber nach etwas Einsatz vom Fahrer.
Canyon Spectral CF 2024
Neigt sich der Trail Richtung Tal, fühlt man sich mit dem Spectral nicht nur blitzschnell, sondern auch pudelwohl.

Draufsitzen, losfahren, schwitzen, Spaß haben

Je mehr Testfahrten wir mit dem Spectral gemacht haben, desto mehr bringt dieses Bike seinen Charakter zum Vorschein. Es ist ein Bike zum Spaß haben bergab. Bergauf muss man sich mit einem Gewicht von knapp unter 16 Kilo jeden Höhenmeter erkämpfen oder eben gelassen ohne Zeitdruck und mit etwas Puls und Schweiß abspulen.

Bergab ist das Bike mit etwas weniger Federweg minimal handlicher als sein Vorgänger. Auch wenn die Gewichte weitestgehend gleich bleiben, versinkt das Bike etwas weniger im Federweg auf flachen Trails. Der Hinterbau arbeitet dabei weniger progressiv als sein Vorgänger.

Auf dem Trail stellt sich das Gefühl ein, dass der Hinterbau über den kompletten Federweg etwas harmonischer abgestimmt ist, als wir das vom alten Spectral gewohnt waren. Wer viele Sprünge macht, hat den Pop des alten Hinterbaus geliebt. Wer mit den Reifen lieber am Boden bleibt, wird die neue Charakteristik bevorzugen. Zumal man beim Springen keinen wirklichen Nachteil durch diese Charakteristik hat.

Canyon Spectral Hinterbau
Der Hinterbau arbeitet mit weniger Progression als sein Vorgänger. Uns hat das sehr gefallen.

Weniger Federweg, weniger Reserven

Bergab ist das Bike mit etwas weniger Federweg minimal handlicher als sein Vorgänger. Es versinkt auf flachen, flowigen Trails etwas weniger im Federweg. Das fühlt sich gut an. Biegt man von eher flowigen Strecken auf Trails wie dem Tschilli Trail in Latsch ab, kommt die Kehrseite dieser Medaille zum Vorschein. Denn wo weniger Federweg ist, kann schlichtweg auch einfach weniger federn.

Haben wir dem Vorgänger noch uneingeschränkte Skills, selbst auf den rauen Trails von Finale Ligure zugesprochen, muss einem hier bewusst sein, dass 140 mm Federweg im Heck eben nur 140 mm Federweg im Heck sind. Canyon holt das Maximum aus diesen 140 mm raus, aber schade ist, dass die Bikes trotz weniger Federweg ähnlich viel wiegen wie ihre Vorgänger.

Fahrverhalten bergab
Wenn es steil wird, sorgt der lange Reach und der relativ hohe Stack für ein sicheres Fahrverhalten.
Spectral CF
Unser Tipp: Lenker tiefer montieren, für mehr Grip auf dem Vorderrad.

Die bessere Abgrenzung zum Canyon Strive, die mit weniger Federweg erzielt werden soll, ist mit Blick auf das Portfolio nachvollziehbar, müsste sich konsequenterweise aber auch beim Gewicht deutlicher widerspiegeln.

Geometrie, Fahrwerk und Ausstattung hinterlassen im Downhill einen wirklich durchweg soliden Eindruck. Man kann sich darauf verlassen, dieses Bike macht bergab einfach Spaß.

Tschillitrail Latsch
Das Spectral CF ist immer noch ein Bike, das vor allem eins kann: bergab Spaß machen!

Fazit zum neuen Canyon Spectral CF

Das Canyon Spectral CF bleibt auch mit weniger Federweg ein Bike zum Spaß haben bergab. Das K.I.S. System ist ein dezenter Begleiter, der das Bike unterm Strich aber besser macht. Auf zahmeren Hometrails ist das Spectral ein Bike, auf das man sich voll verlassen kann. Im alpinen Gelände ist man mit 140 mm im Heck nicht mit üppigen Reserven ausgestattet. Die Preise für alle Modelle sind gemessen an der Ausstattung durchweg fair. Die abfahrtslastige Spezifikation macht die Spectral CF Bikes nicht zu den leichtesten Modellen auf dem Markt.

Das Canyon Spectral CF Lineup

Alle angesprochenen Details und Änderungen betreffen wirklich nur die Canyon Spectral CF Modelle. Das Spectral 125 und das Spectral AL bleiben vorerst unverändert. Mit 3399 € gelingt Canyon ein preiswerter Einstieg in die Carbonklasse. Mit 6999 € ist auch der Preis für das Topmodell, gemessen an der Ausstattung, fair.

Die Mullet- und 29er-Versionen unterscheiden sich nur bei den Laufrädern und sind ansonsten identisch ausgestattet. Wer beim Gewicht keine Kompromisse machen will, sollte unbedingt auch einen Blick auf die Neuron-Modelle von Canyon werfen, welche tourenlastiger ausgestattet sind.

Alle Spectral CF mit 29er-Laufrädern

Die Mullet Spectral CFs

Über den Autor

Ludwig

... hat mehr als 100.000 Kilometer im Sattel von über 1000 unterschiedlichen Mountainbikes verbracht. Die Quintessenz aus vielen Stunden auf dem Trail: Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen! Mit dieser Erkenntnis hat er bike-test.com gegründet, um Bikern zu helfen, ein ganz persönliches Traumbike zu finden.

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